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Handball.Heimat.Rheinhausen

OSC Rheinhausen - TSV Bayer Dormagen II 24:32 (12:14)

Erstellt von Albert Brons 1. Herren

Acht schwache Minuten nach der Pause entscheiden das Spiel

Der OSC Rheinhausen hat sich für diese Partie viel vorgenommen, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben. Ausschlaggebend war dabei weniger der Spielverlauf insgesamt, sondern vielmehr eine kurze, aber folgenschwere Phase direkt nach dem Seitenwechsel.

In der ersten Halbzeit präsentierte sich der OSC auf Augenhöhe. Die Mannschaft agierte konzentriert, stand defensiv ordentlich und fand im Angriff immer wieder gute Lösungen. Zwar gelang es nicht, sich entscheidend abzusetzen, doch auch der Gegner konnte keinen klaren Vorteil erspielen. Zur Pause war das Spiel völlig offen – die Ausgangslage stimmte.

Nach dem Wiederanpfiff folgte jedoch der Bruch im Spiel des OSC. In den ersten acht Minuten der zweiten Hälfte gelang nahezu nichts mehr. Ballverluste, fehlende Abstimmung in der Abwehr und ungenutzte Torchancen ermöglichten dem Gegner einen deutlichen Zwischenspurt. Dieser Lauf stellte die Weichen früh auf Niederlage.

In der Folge zeigte der OSC zwar Moral und versuchte, den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen. Mehrfach bot sich die Gelegenheit, wieder in Schlagdistanz zu kommen, doch es fehlte die letzte Konsequenz – sowohl im Abschluss als auch im Defensivverhalten. Der Gegner agierte in diesen Phasen abgeklärt und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

Trainerstimmen:

„Wir haben uns das Spiel unmittelbar nach der Pause selbst aus der Hand genommen“, analysierte Sascha Wistubanach der Partie. „Diese acht Minuten waren einfach nicht gut genug – da verlieren wir den Fokus, sind zu passiv in der Abwehr und treffen im Angriff falsche Entscheidungen.“

Trotzdem sah Nico Biermann auch positive Ansätze:
„Über weite Strecken können wir mithalten. Die Mannschaft kämpft und gibt sich nicht auf. Aber auf diesem Niveau werden kurze Schwächephasen sofort bestraft – und genau das ist heute passiert.“

Am Ende steht eine Niederlage, die vor allem deshalb schmerzt, weil sie nicht zwingend war. Nun gilt es, die Ursachen für den Leistungseinbruch nach der Pause klar zu benennen und in den kommenden Spielen über die volle Distanz konstanter aufzutreten.

Es spielten: Lenz, Seemann - Adrian 3, Flach, Rippelmeier 5, Genzmer, Mook, Ernst 3, Kauwetter, Dreier 5, Zwarg 1, Hüller 4, Molsner, Käsler 3, Kölsch, Schlögl

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