TV Biefang III – OSC Rheinhausen III 25:16 (12:9)
Deutliche Niederlage in Biefang
Nach dem starken Auftritt am vergangenen Wochenende, als der Tabellenführer SC Bottrop II erstmals in dieser Saison bezwungen werden konnte, fand die dritte Mannschaft des OSC Rheinhausen diesmal nie wirklich ins Spiel. Weder in der Abwehr noch im Angriff gelang es, an die Leistung der Vorwoche anzuknüpfen. Intensität, der letzte Schritt und der unbedingte Wille, sich für die eigene Arbeit zu belohnen, fehlten über weite Strecken der Partie.
Besonders in der Defensive erreichte der OSC nicht das Niveau der vergangenen Woche. Gegen die variabel spielenden Gastgeber fand die Abwehr nur selten Zugriff. Die notwendige Aggressivität und Abstimmung, die zuletzt noch den Sieg gegen den Spitzenreiter ermöglicht hatten, waren diesmal kaum zu sehen. Biefang nutzte die sich bietenden Räume konsequent aus und setzte sich bis zur Halbzeit auf 12:9 ab.
Auch nach dem Seitenwechsel stemmte sich der OSC zunächst noch gegen die drohende Niederlage und hielt das Spiel bis zur Mitte der zweiten Halbzeit einigermaßen offen. In der Schlussphase brachen dann jedoch alle Dämme. Unzulänglichkeiten in der Abstimmung, fehlende Kommunikation und zu zögerliches Zupacken in der Deckung ermöglichten es den Gastgebern, sich Tor um Tor abzusetzen und den Vorsprung weiter auszubauen.
Im Angriff fehlte dem OSC ebenfalls die nötige Durchschlagskraft. Zwar gab es immer wieder gute Ansätze, doch technische Fehler und überhastete Abschlüsse verhinderten, dass dauerhaft Druck auf die Biefanger Defensive aufgebaut werden konnte. Eine echte Aufholjagd kam so nie zustande.
Die beiden Trainer Fabian Fenzel und Volker Lenz zeigten sich nach dem Spiel entsprechend enttäuscht. Nach der starken Leistung der Vorwoche sei die Erwartungshaltung hoch gewesen – umso ernüchternder sei der Auftritt diesmal ausgefallen. Besonders bemängelten sie den fehlenden Kampfgeist, die mangelnde Konsequenz in entscheidenden Situationen und das Ausbleiben des letzten, notwendigen Schrittes, um das Spiel noch einmal zu drehen.
Die Mannschaft hat jedoch bereits bewiesen, wozu sie in der Lage ist. Entscheidend wird nun sein, im nächsten Spiel wieder an die Intensität, den Teamgeist und die Entschlossenheit des vergangenen Wochenendes anzuknüpfen.
Es spielten:
Schimmel (TW), Mihaila, Brons (6/2), Löbler, Schaltmann (1), Sesul, Hudasch (2/1), Gemein, Lenz (1), Tim Hansmeier (3), Timo Hansmeier (3), Knölke, Hennes.