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Albert Brons 1. Herren

TSV Bonn rrh. – OSC Rheinhausen 32:30 (13:14)

Rückschlag im Aufstiegsrennen

Der OSC Rheinhausen musste im Auswärtsspiel bei TSV Bonn rrh. eine bittere 30:32 (14:13)-Niederlage hinnehmen und kassierte damit nach zuletzt sechs Siegen in Serie einen Dämpfer im Aufstiegsrennen.

Dabei begann die Partie aus Sicht des OSC vielversprechend. Die Mannschaft von Trainer Sascha Wistuba setzte den Matchplan zunächst konsequent um, agierte konzentriert in der Abwehr und fand im Angriff gute Lösungen. Folgerichtig erspielte sich das Team bis zur 17. Minute eine 11:6-Führung und schien die Kontrolle über das Spiel zu haben.

Doch Bonn ließ sich davon nicht entscheidend beeindrucken und arbeitete sich Stück für Stück zurück in die Begegnung. Bis zur Halbzeit blieb die Partie offen, auch wenn der OSC eine knappe 14:13-Führung mit in die Pause nahm.

Der Knackpunkt folgte unmittelbar nach dem Seitenwechsel: Trotz zwischenzeitlicher Führung (15:14, 32.) kippte das Spiel innerhalb weniger Minuten. Besonders die Rote Karte gegen Alexander Ernst in der 34. Minute brachte einen Bruch ins Spiel der Rheinhausener. Bonn nutzte diese Phase konsequent, drehte die Partie und setzte sich über 18:15 (36.) und 22:17 (44.) zunehmend ab. Spätestens beim 31:26 in der 58. Minute schien die Entscheidung gefallen.

Doch der OSC zeigte Moral: In Überzahl startete das Team einen starken 4:0-Lauf und verkürzte innerhalb von nur 92 Sekunden auf 30:31. Plötzlich war wieder alles möglich. Am Ende fehlte jedoch die letzte Konsequenz – fünf Sekunden vor Schluss machte Bonn mit dem Treffer zum 32:30 alles klar.

Trainer Sascha Wistuba analysierte nach dem Spiel:
„Wir starten gut und erfüllen unseren Matchplan, bekommen dann aber einen Bruch im Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir nach der Roten Karte keinen wirklichen Zugriff mehr in der Abwehr. Unser Angriffsspiel stockte zunehmend. Bonn macht es dann clever und nutzt seine Chancen konsequent. Das letzte Aufbäumen kommt leider zu spät.“

Unterm Strich waren es zu viele kleine Fehler, die sich summierten und den möglichen Auswärtssieg verhinderten. Besonders die fehlende Leichtigkeit im Angriff und der zwischenzeitliche Kontrollverlust in der Defensive machten den Unterschied.

Trotz der Niederlage bleibt der OSC im Rennen, muss jedoch in den kommenden Spielen wieder zur Konstanz der letzten Wochen zurückfinden, um die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Es spielten: Seemannn, Lenz - Adrian (4), Rippelmeier, Mook, Ernst, Kauwetter, Dreier (2), Zwarg (7), Hüller (11/6), M. Molsner, Käsler (2), Kölsch, Schlögl (4)