OSC Rheinhausen IV - SC Bottrop III 19:23 (6:13)
Starke zweite Halbzeit bleibt unbelohnt
Der OSC Rheinhausen IV musste sich dem SC Bottrop III mit 19:23 geschlagen geben. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit und einem 6:13-Rückstand zeigte unsere Vierte nach dem Seitenwechsel eine deutliche Leistungssteigerung und kämpfte sich noch einmal eindrucksvoll zurück.
Überschattet wurde die Partie von der Verletzung von Luca Stehlik, der sich bereits in der ersten Halbzeit am Knie verletzte und anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Wir wünschen Luca an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung!
Sportlich fand der OSC zunächst nur schwer in die Begegnung. Zwar gelangen zu Beginn einige gute Aktionen, insgesamt fehlte aber die notwendige Konsequenz im Angriff. Mehrfach wurden eigene Möglichkeiten nicht genutzt, während Bottrop nach Ballgewinnen schnell umschaltete und das Rückzugsverhalten des OSC konsequent bestrafte.
Nach dem frühen 1:0 geriet unsere Vierte zunehmend ins Hintertreffen. Aus einem 2:3 wurde innerhalb weniger Minuten ein 2:8. Zwar gelangen anschließend wieder einige Treffer, doch Bottrop blieb konsequent und nahm eine deutliche 13:6-Führung mit in die Pause.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte sich dieser Trend zunächst fort. Bottrop baute den Vorsprung bis auf 19:8 aus. Doch die Mannschaft gab sich nicht auf.
Die Zielsetzung für die zweite Halbzeit war klar: ruhiger und strukturierter angreifen, das Rückzugsverhalten verbessern und defensiv weiter konsequent arbeiten. Nach und nach gelang es dem OSC, genau das umzusetzen.
Vor allem in der Schlussviertelstunde zeigte die Vierte noch einmal, welches Potenzial in ihr steckt. Aus einem 10:20 machte das Team zunächst ein 13:21 und verkürzte anschließend mit fünf eigenen Treffern in Folge auf 18:22. Wenig später gelang sogar das 19:22. Bottrop setzte anschließend noch den letzten Treffer der Partie zum 19:23-Endstand.
Damit gewann der OSC die zweite Halbzeit mit 13:10. Auch wenn es am Ende nicht mehr für die komplette Wende reichte, zeigte die Mannschaft nach dem Seitenwechsel eine starke Moral und großen Kampfgeist.
Das Fazit fällt damit zweigeteilt aus: Die erste Halbzeit war deutlich ausbaufähig, die zweite Hälfte dagegen ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wenn es gelingt, künftig über 60 Minuten mit dieser Konsequenz und diesem Einsatz aufzutreten, werden auch die ersten Punkte folgen.
Es spielten: Binnenbrücker (6), Wetteborn (4), Pohle (3), Lindemann (3), Anders (1), Kämmerling (1), Stehlik (1), Dünnwald, Butzbach, Thyssen, Kessel, Breitfeld, Czerwinski-Lebbing.