OSC Rheinhausen III – SC Bottrop II 23:21 (8:8)
Fünfter Sieg in Serie – Erste Saisonniederlage für Bottrop
Im Heimspiel gegen den SC Bottrop II setzte sich der OSC Rheinhausen III in einer intensiven und umkämpften Partie mit 23:21 (8:8) durch. Für die Gäste war es gleichzeitig die erste Saisonniederlage, während der OSC damit seinen fünften Sieg in Folge feiern konnte.
Beide Mannschaften schenkten sich über die gesamten 60 Minuten nichts, und von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel. Auf beiden Seiten standen starke Torhüter zwischen den Pfosten, die immer wieder gute Chancen vereitelten und dafür sorgten, dass sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte. Zur Halbzeit stand ein leistungsgerechtes 8:8.
Zu Beginn der zweiten Hälfte schien sich zunächst Bottrop einen Vorteil erspielen zu können. Die Gäste setzten sich zwischenzeitlich auf 9:12 (36. Minute) ab und hatten damit erstmals etwas Luft zwischen sich und den OSC gebracht. Doch Rheinhausen ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit großem Einsatz arbeitete sich das Team wieder heran und konnte das Spiel drehen: In der 41. Minute gelang erstmals die Führung zum 15:14.
In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die Entscheidung fiel erst in den letzten fünf Minuten, als der OSC defensiv stabil blieb und seine Angriffe geduldig zu Ende spielte.
Ein besonderes Lob verdiente sich dabei Lukas Schimmel im Tor, der mit einer herausragenden Leistung maßgeblich zum Erfolg beitrug. Fünf Siebenmeter sowie zahlreiche weitere starke Paraden konnte er entschärfen und nahm den Gästen damit mehrfach die Chance, das Spiel zu drehen.
Auch neben dem Feld gab es besonderen Einsatz: Boban, Nick, Marten und Louis stellten sich heute voll in den Dienst der Mannschaft. Von der Bank aus unterstützten sie das Team lautstark und pushten ihre Mitspieler über die gesamte Spielzeit – ein wichtiger Faktor in dieser engen Partie.
Trainer Fabian Fenzel fasste das Spiel anschließend treffend zusammen:
„Man merkt, dass sich das Abwehrtraining der letzten Wochen auszahlt und langsam seine Früchte trägt. Gerade in solchen engen Spielen zeigt sich, dass wir als Mannschaft stabiler stehen. So schaffen wir es inzwischen auch, kämpferische und dreckige Spiele für uns zu entscheiden.“
Es spielten: Luis Raslowski (3), Filip Zunic (4), Denis-Florin Mihaila (2), Dureta Brons (1), Maurice Schaltmann (1), Daniel Sesul (1), Anton Loebler (3), Jan Pascal Erren (1), Timo Hansmeier (3), Tim Hansmeier (4), Marlon Hudasch, Emil Hennes, Lukas Schimmel, Brian George