OSC Rheinhausen III - DJK SG Tackenberg 27:19 (13:11)
Starke zweite Halbzeit bringt der Dritten den 27:19-Heimsieg
Der OSC Rheinhausen III hat sein Heimspiel gegen die DJK SG Tackenberg mit 27:19 gewonnen. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte und einer knappen 13:11-Pausenführung sorgte vor allem eine starke Phase zu Beginn des zweiten Durchgangs für die Entscheidung.
Unsere Dritte begann mit einer sehr offensiv ausgerichteten Abwehr. Das funktionierte phasenweise gut, solange die Absprachen stimmten. Allerdings gelang es den Gästen aus Tackenberg immer wieder, mit schnellem Passspiel und geschickten Laufwegen Lücken in der OSC-Deckung zu finden.
Auch im Angriff lief zunächst nicht alles rund. Das Spiel war häufig zu statisch, das notwendige Tempo fehlte und zudem ließ der OSC einige gute Möglichkeiten ungenutzt. So konnte sich die Mannschaft trotz zwischenzeitlicher Vorteile nicht entscheidend absetzen. Nach 30 Minuten ging es mit einer knappen 13:11-Führung in die Kabine.
Tempo bringt die Wende
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich dann ein deutlich verändertes Bild. Die eingewechselten Denis Mihaila und Dureta Brons brachten viel Tempo ins Spiel und sorgten dafür, dass der OSC schnell die Kontrolle übernahm.
Brons traf direkt nach Wiederanpfiff zum 14:11 und erzielte in der Folge weitere wichtige Treffer. Innerhalb von rund zehn Minuten wuchs der Vorsprung auf 20:14 an. Gleichzeitig stand die nun defensiver ausgerichtete Deckung wesentlich stabiler und ließ nur noch wenige klare Möglichkeiten der Gäste zu.
In der Schlussphase verwaltete der OSC den erarbeiteten Vorsprung. Die Abwehr blieb stabil, im Angriff fehlten jedoch wieder etwas Kreativität und Tempo. Dazu kamen erneut einige Fehlversuche. Tackenberg konnte daraus aber keinen entscheidenden Nutzen mehr ziehen.
Über 23:16 und 26:17 brachte die Dritte den Vorsprung sicher über die Zeit. Tim Hansmeier setzte kurz vor Schluss den Treffer zum 27:19-Endstand.
Das Spiel zeigte erneut, welches Potenzial in der Mannschaft steckt: Wenn der OSC sich auf seine Stärken besinnt, mit hohem Tempo agiert und konsequent verteidigt, ist das Team nur schwer zu schlagen. Gleichzeitig bleibt die fehlende Konstanz ein Thema – denn 20 starke Minuten werden nicht in jedem Spiel zum Sieg reichen.
Es spielten: Schimmel, Petry - Brons (6), Tim Hansmeier (5), Binkowski (3), Schaltmann (3), Sesul (3), Mihaila (2), Gemein (2), Timo Hansmeier (2), George (1), Alberts, Loebler, Hudasch, Erren, Knölke,