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Christian Wetteborn 2. Herren

OSC Rheinhausen II – TUSEM Essen II 23:32 (10:15)

Gebrauchter Tag für die Zweite

Der OSC Rheinhausen II musste sich dem TUSEM Essen II mit 23:32 geschlagen geben. Über die gesamten 60 Minuten fand unsere junge Mannschaft nicht zu ihrem gewohnten Spiel und lief dem Gegner von Beginn an hinterher.

Dabei erwischte der OSC eigentlich keinen völlig schlechten Start. Nach knapp sechs Minuten stand es 3:3, und auch beim 5:6 war die Partie noch offen. Danach setzte sich TUSEM jedoch zunehmend ab.

Vor allem in der Defensive zeigte unsere Zweite an diesem Tag ungewohnte Schwächen. Die Absprachen funktionierten nicht wie gewohnt, es entstanden immer wieder zu große Räume und die Gäste nutzten diese konsequent aus.

Auch im Angriff griffen die Abläufe nicht richtig ineinander. Zu viele technische Fehler und fehlende Abstimmung verhinderten, dass der OSC dauerhaft Druck aufbauen konnte. TUSEM nutzte die Schwächen konsequent und ging mit einer 15:10-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der OSC noch einmal, zurück in die Partie zu finden. Zwischenzeitlich konnte der Rückstand beim 19:23 auf vier Treffer verkürzt werden. Doch immer dann, wenn sich die Chance bot, noch einmal näher heranzukommen, fehlte die nötige Konsequenz. TUSEM setzte sich anschließend erneut ab und entschied die Partie endgültig für sich.

Hinzu kamen im Verlauf der Partie einige Entscheidungen, mit denen der OSC nicht zufrieden war. Diese sollen jedoch keine Ausrede für die eigene Leistung sein. Entscheidend bleibt, dass die Mannschaft an diesem Tag selbst nicht die Qualität und Stabilität auf die Platte brachte, die sie in den vergangenen Spielen bereits gezeigt hatte.

Am Ende stand eine verdiente 23:32-Niederlage. Jetzt gilt es, die Fehler aufzuarbeiten, den Blick nach vorne zu richten und gemeinsam weiterzuarbeiten.

Denn bereits im nächsten Spiel wartet ein echtes Highlight: das Derby gegen VeRuKa. Dort wird ein anderes Gesicht gefragt sein – mit mehr Konsequenz in der Deckung, mehr Leidenschaft und noch mehr Zusammenhalt.

Die Mannschaft weiß, dass sie es besser kann. Jetzt gilt es, genau das im Derby zu zeigen.

Es spielten:
N. Fenzel (7), Wolff (3), Rennings (3), Genzmer (2), C. Wetteborn (2), Pinter (2), Greim (2), R. Wetteborn (1), F. Fenzel (1), Klein, Stenhorst, Puhle, Penkatzki, Hrustic, Grbesa, Mihaila.