Borussia M'gladbach - OSC Rheinhausen 31:29 (15:19)
Starke erste Halbzeit reicht nicht – OSC unterliegt in Mönchengladbach
Im Topspiel der Regionalliga musste sich unsere 1. Herren bei Borussia Mönchengladbach mit 29:31 (19:15) geschlagen geben. Nach einer starken ersten Halbzeit und einer Vier-Tore-Führung zur Pause drehten die Gastgeber die Partie im zweiten Durchgang.
Der OSC erwischte dabei zunächst den besseren Abend. Im Angriff fand die Mannschaft immer wieder gute Lösungen und setzte sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zunehmend ab. Über 9:6 und 13:9 erspielten sich unsere Jungs einen Vorsprung, den sie bis zur Pause auf 19:15 ausbauen konnten.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich jedoch das Bild. Mönchengladbach fand zunehmend bessere Lösungen gegen unsere Defensive und arbeitete sich Tor für Tor heran. Beim 28:28 in der 53. Minute war die Partie wieder völlig offen. In der Schlussphase hatte der Gastgeber dann das Momentum auf seiner Seite und setzte sich schließlich mit 31:29 durch.
Trainer Sascha Wistuba ordnete die Partie anschließend ein:
„Es war ein sehr hitziges Topspiel, mit einem am Ende erdenden Ergebnis für uns. Man hat heute gesehen, dass die Liga verdammt eng ist und jedes Spiel schwer wird. Das zeigen auch die anderen Ergebnisse.
In der ersten Halbzeit machen wir eigentlich vieles richtig. Wir finden im Angriff gute Lösungen und verteidigen ordentlich, verpassen aber den Moment, uns weiter abzusetzen. In Halbzeit zwei sind wir in der Defensive zu anfällig und lassen zu viele Kreisanspiele und Durchbrüche zu.
Ehrlicherweise hatte Gladbach dann auch einfach die bessere Effektivität und das nötige Glück, welches uns in den entscheidenden Momenten gefehlt hat. Glückwunsch an Gladbach – die haben sich am Ende von der Halle tragen lassen und das Momentum genutzt.
Wir sind natürlich für den Moment enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben, uns mit zwei Punkten zu belohnen, dürfen uns gleichzeitig an der Niederlage aber nicht zu sehr aufreiben. Das nächste Knallerspiel gegen die HSG am Hallo steht an und da wollen wir wieder angreifen, um in der Spitzengruppe zu bleiben.“
Es spielten: Seemann, Lenz - Hüller (9), Zwarg (6), Adrian (3), Ernst (3), Schlögl (3), Terwint (1), Petersen (1), Scherz (1), Molsner (1), Engels (1), Rippelmeier, Mook, Lange, Schindler